- FDP Kreisverband Dingolfing-Landau

Liberale Steuerpolitik schafft mehr Gerechtigkeit für den Mittelstand

"Wir sind Optimisten und die Menschen, die wir erreichen wollen, sind die ungeduldige Mitte in unserem Land“ so Prof. Dr. Christoph Zeitler (56), Direktkandidat der Freien Demokraten im Wahlkreis 230 Rottal-Inn bei der Vorstellung des Wahlprogramms für die Bundestagswahl 2017.
Die Belastung der Mitte in Deutschland habe auch im internationalen Vergleich Züge von Enteignung angenommen, so Prof. Dr. Zeitler weiter. So spät wie in diesem Jahr kam der Steuerzahlergedenktag noch nie. Erst ab dem 19. Juli arbeiten die Menschen für die eigene Tasche. Für Franz Egerer - FDP-Kreisvorsitzender – ist das bereits der Sozialismus.
"Der Staat schwimmt im Geld, die Bürger dagegen leisten Verzicht", konstatierte Prof. Dr. Zeitler. Bei den Steuereinnahmen jage ein Rekord den anderen. Deshalb gelte es, die Balance zwischen Bürger und Staat schnellstmöglich wiederherzustellen.
Längst sei nachgewiesen, dass die kalte Progression am stärksten die Mittelschicht der Gesellschaft treffe, so Zeitler weiter. "Es sind die Menschen, die hart arbeiten, ihre Kinder in Kitas und Schulen schicken, ihre Eltern oder Großeltern unterstützen und bei niedrigen Zinsen zunehmend verzweifelt versuchen, für ihre Altersvorsorge anzusparen." Dazu müssten immer mehr Normalverdiener den Spitzensteuersatz zahlen. Bereits der gut verdienende Facharbeiter ist immer häufiger betroffen. Nach einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zahlen 30 Prozent der Steuerzahler 80 Prozent der gesamten Einkommensteuer.
Prof. Dr. Christoph Zeitler
Prof. Dr. Christoph Zeitler

"All dies ist absurd", kritisiert Zeitler. "Wann, wenn nicht jetzt, muss der Staat den Bürgern ihr Geld zurückgeben?" Spätestens nach der Bundestagswahl 2017 müsse wieder Steuergerechtigkeit einkehren: Durch eine kräftige Absenkung der Tarife bei der Einkommensteuer und die Abschaffung des Solidaritätszuschlags. "Eine Entlastung um mindestens 30 Milliarden Euro ist geboten, noch mehr ist wünschenswert", unterstreicht er.
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