FDP Kreisverband Dingolfing-Landau

FDP rüstet sich für Kommunalwahl in der Kreisstadt

In Dingolfings oberer Stadt vor dem Industriemuseum trafen sich FDP- Kreisvorsitzender Franz Egerer , FDP – Landratskandidat Sascha Perkuhn und Dingolfings FDP-Ortsvorsitzende Heidrun Groß zu einem Spitzengespräch. „Die Ankündigung von Dingolfings Bürgermeister Josef Pellkofer bei den Kommunalwahlen 2021 nicht mehr anzutreten, hat uns sehr überrascht. Herr Pellkofer ist einer der erfolgreichsten Bürgermeister und somit ist die Lücke, die er hinterlässt sehr groß.“ resümierte Franz Egerer. „Ungeachtet dessen stand für uns schon sehr früh fest, dass wir uns mit starken Kräften zu Kommunalwahlen 2021 mit bürgernahen Themen engagieren wollen.“ so die Ortsvorsitzende Heidrun Groß.

Franz Egerer fordert : „ Ausbau und Erhaltung des Industriestandortes Dingolfing haben mitunter oberste Priorität. Die Industrie und der Mittelstand müssen Unterstützung der Politik bekommen, denn das ist die Grundlage für den finanziellen Wohlstand der Stadt.

Landratskandidat Sascha Perkuhn regt in diesem Zusammenhang eine Umgehungsstraße für Dingolfing an. Der innerstädtische Verkehr - insbesondere bei Schichtwechsel der BMW - soll entlastet werden. „Das bringt Vorteile für die Anwohner an den Hauptverkehrsknotenpunkten durch Erhöhung der Wohnqualität und Zeitersparnis sowohl für Privatleute, als auch die Industrie!“so Perkuhn.

Der Kreisvorsitzende und die beiden Stellvertreter diskutierten Punkte aus dem Wahlprogramm. „ Hier am Platz in der oberen herrscht große Parkplatznot. Die Tageszeit spielt dabei keine Rolle. Wir unterstützen die Forderungen nach einem Parkhaus am Herrenweiher.“ befürwortete der Kreisvorsitzende.

Heidrun Groß erklärte die Anregungen des Ortsverbandes:“ Kostenfreiheit des Stadtbusses zunächst für 3 Jahre nach dem Vorbild von Pfaffenhofen. Außerdem sollten in diesem Zuge auch die Dingofahrzeiten entsprechend angepasst werden. „Uns sind sichere Verkehrswege für Fußgänger und Radfahrer v. a. in der Innenstadt (Bruckstraße) und an den Kreisverkehren wichtig. Es ist unumgänglich neue Fahrradwege zu schaffen! Auf unserer Agenda ist eine größere Turnhalle für die Grundschule Altstadt angesetzt. Schüler werden für den Sportunterricht mit Bussen nach Höll-Ost zur Dreifachturnhalle transportiert. Wertvolle Unterrichtszeit bleibt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke. Revolutionär wären Stadtgärten, die es bereits in Bamberg gibt. Die Vision: öffentlich ausgewiesene Grünanlagen werden mit Essbarem wie Apfelbäume, Himbeersträucher, Erdbeeren, Tomaten, Gurken, Basilikum, Thymian und Rosmarin bepflanzt. Die Bevölkerung kann sich bedienen.“

Der Kreisvorsitzende Franz Egerer fasste am Ende des Gesprächs die Ausgangslage zusammen: „Wir gehen positiv gestimmt in den Kommunalwahlkampf. Es ist auch unser Ziel einen Bürgermeisterkandidaten zu stellen. Die Nominierung planen wir für Dezember.“


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