FDP Kreisverband Dingolfing-Landau

Pressemitteilungen vom 12.05.2019:

FDP und Landratskandidat für die soziale Marktwirtschaft

Landratskandidat Sascha Perkuhn und die FDP Dingolfing-Landau sprechen sich für die soziale Marktwirtschaft aus.
Eigentlich wollte Perkuhn – örtlicher Landratskandidat – nicht auf die Enteignungsdebatte eingehen. Jetzt allerdings, nachdem sich Herr Lettl (Vorsitzender der JuSos Rottal-Inn) dazu geäußert hat ändert sich dies.

Der Vorsitzende der JuSo Rottal-Inn Benjamin Lettl Inn fordert Beendigung des Kapitalismus. Die Freien Demokraten und Jungen Liberalen widersprechen dieser Forderung.

Auch wenn das Beispiel mit BMW hier nicht von Kühnert selbst kommt so ist eine Kollektivierung immer auch eine Enteignung der bisherigen Inhaber.
Herr Lettl sagt hier über einen Betriebsrat von BMW außerdem das dieser zu sehr mit dem kapitalistischem System verbandelt sei. Wenn man sich jedoch das Gehalt, die Arbeitszeit und andere Faktoren betrachtet muss man definitiv sagen das es den Angestellten der BMW sehr gut abschneiden. Ich denke das dies auch ein Verdienst des Betriebsrates sein wird und man diesen dann auch ernst nehmen muss, wenn er sagt das die Vorschläge von Herrn Kühnert die SPD für ihn unwählbar machen.

„Muss in Deutschland zukünftig jeder der eine Firma gründet Angst haben enteignet zu werden wenn er Erfolg hat?“ so Perkuhn. Dies würde doch dazu führen das niemand mehr erfolgreich sein wird und den Mittelstand in Deutschland weiter schwächen. Um Deutschland auch in Zukunft stark zu machen und den Wohlstand zu sichern ist jedoch eine Stärkung des Mittelstands unabdingbar. Investoren werden sicher auch nochmals überlegen ob Sie in Firmen und Neugründungen investieren wollen wenn immer eine Enteignung bei einem Erfolg der Firma kommen wird.
Auch eine Deckelung der Managergehälter in Deutschland per Gesetz können wir Freie Demokraten und Junge Liberalen nicht unterstützen. Die Gehälter der Manager sollten sich jedoch mehr an den langfristigen Zielen eines Unternehmens und nicht so sehr an den Quartalszahlen orientieren. Dies könnte man vielleicht auch bereits erreichen in dem man die Rechte der Aktionäre auf der Hauptversammlung stärkt.
Eine Deckelung der Managergehälter in Deutschland wird vermutlich auch dazu führen das wir hier nicht mehr die besten Köpfe haben, da diese ins Ausland abgeworben werden.
Eine Deckelung der Managergehälter wird auch nicht automatisch eine Erhöhung der Gehälter der Mitarbeiter herbeiführen.
Kevin Kühnert hat jedoch auch gefordert das jeder nur noch eine eigen genutzte Immobile bzw. Eigentumswohnung besitzen soll. Konsequent zu Ende gedacht, sollte jeder maximal den Wohnraum besitzen, in dem er selbst wohnt " So Kühnert. „Dies verursacht nur mehr Probleme“ so Perkuhn.
Zum ersten bedeutet dies das zukünftig für die eigenen Altersvorsorge oder für eine Absicherung der eigenen Kinder keine zweite Immobilie gekauft werden darf. Dies ist jedoch für viele Deutsche ein essentieller Bestandteil der Altersvorsorge. Was ist wenn die eigenen Kinder ausziehen und man jetzt den frei gewordenen Platz im Eigenen Haus vermieten will zur Aufstockung der Rente. Ist dies dann auch nicht mehr erlaubt?
Laut dem IWD (Institut der deutschen Wirtschaft) sind 66 % der vermieteten Wohnungen in Deutschland im Besitz von Privatpersonen. Dies jetzt zu verbieten würde die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt weiter verschärfen und nicht entlasten. Und die wenigsten privaten Vermieter können durch die Vermietung ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Es gibt sicher einige Punkte die verbessert werden müssen, zum Beispiel die Bezahlung und Anerkennung in den Pflegeberufen. Aber diese Probleme kann keine Kollektivierung von Unternehmen lösen. Hierfür benötigt es andere Konzepte um die Anerkennung und Bezahlung in den Pflegeberufen zu stärken.
Oftmals verdienen heute Pflegekräfte in privaten Leiharbeitsfirmen sogar mehr Geld und haben bessere Arbeitsbedingungen im Vergleich zu Festangestellten Mitarbeiten in der Pflege (https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/10/leiharbeit-in-der-pflege.html).

„Der Sozialismus zerstört Länder (Venezuela), produziert Hunger (Kuba), und versklavt und bespizelt Menschen (UDSSR).“ So Egerer Kreisvorsitzender der FDP Dingolfing Landau. Wir freuen Demokraten werden die Soziale Marktwirtschaft immer gegen den Sozialismus und die Kevin Kühnerts dieser Welt verteidigen.
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