FDP Kreisverband Dingolfing-Landau

Pressemitteilungen vom 13.09.2019:

Freie Demokraten setzen auf Technologieoffenheit statt Verboten
MdB Katja Hessel zu Besuch in Dingolfing


Vergangene Woche besuchte die FDP-Bundestagsabgeordnete Katja Hessel den Dingolfinger Landkreis, um gemeinsam mit dem FDP-Landratskandidaten Sascha Perkuhn und dem örtlichen Kreisverband der Freien Demokraten über Mobilität 4.0 und die Verkehrswende zu diskutieren.
Vor 20 interessierten Zuhörern führte die Bundestagsabgeordnete aus, dass „gute Verkehrspolitik den Menschen die freie Wahl zwischen Rufbus, Bahn oder insbesondere auch dem Auto ermöglichen muss.“
Katja Hessel kritisierte in der nachfolgenden Debatte die einseitige Fokussierung der Bundesregierung auf die E-Mobilität und warnte davor, Technologien wie den Diesel zu verteufeln: „Wir als Freie Demokraten setzen auf Forschung und auf Technologieoffenheit, um umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen – hierbei liefern neue Technologien wie die Brennstoffzelle oder künstliche und CO2-neutrale Kraftstoffe bereits heutzutage äußerst vielversprechende Ergebnisse.“
Der 24-jährige Landratskandidat hob in der Diskussion besonders die Notwendigkeit eines guten ÖPNVs hervor und betonte innovative Konzepte wie etwa Rufbusse, welche man problemlos auch im Landkreis Dingolfing einführen könnte. „Gerade dort wo für stündlich fahrende Busse die Nachfrage zu gering ist, erhöhen diese Busse auf Bestellung die Mobilität und die Lebensqualität der Menschen ungemein.“ Im Zuge der Einführung von Rufbussen soll der ÖPNV dann auch für alle Schüler, Auszubildenden und Studenten kostenlos werden, denn „gerade die haben oftmals noch keinen Führerschein oder können sich kein Auto leisten.“
Ebenso machte Sascha Perkuhn auf die Forderung der FDP, eine Umfahrung Dingolfings von der Römerstraße über die Teisbacher Isarbrücke nach Spiegelbrunn, um die Innenstadt und insbesondere auch die beiden Kreisverkehre zu entlasten, aufmerksam. Entsprechende Lärmschutzmaßnahmen an der geplanten Umfahrung stehen dabei nicht zur Debatte. Die Dingolfinger Ortsvorsitzende Heidrun Groß führte zum Schluss aus, dass eine solche Umfahrung die Lebensqualität für zahlreiche Anwohner in besonderem Maße steigern würde: „Nach der abgeschlossenen Renaturierung der Isar ist für unser Ziel, ein lokales Naherholungsgebiet zu schaffen, eine solche Entlastung unerlässlich.“
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